Günter Behnisch

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Information zum Designer Günter Behnisch

Günter Behnisch

Möbel für ein modernes architektonisches Umfeld.

Günter Behnisch steht als Architekt für zahlreiche renommierte Bauten wie das Olympiagelände in München, den Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Bonn oder das Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main. Nach einem Studium der Architektur an der Technischen Hochschule in Stuttgart eröffnete

 
 
 
 
 
 
 
 
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Günter Behnisch

Möbel für ein modernes architektonisches Umfeld.

Günter Behnisch

Günter Behnisch steht als Architekt für zahlreiche renommierte Bauten wie das Olympiagelände in München, den Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Bonn oder das Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main.

 

Nach einem Studium der Architektur an der Technischen Hochschule in Stuttgart eröffnete Behnisch im Jahr 1952 sein eigenes Architekturbüro in Stuttgart. 1967 wurde er Professor für Entwerfen, Industriebau und Baugestaltung und Direktor des Instituts für Baunormung an die technische Hochschule in Darmstadt.

 

Behnisch forderte eine "demokratische Architektur", die allen Herrschaftsstrukturen gegenüber skeptisch bleiben sollte. Aufgabe der Architektur ist es, Freiräume zu schaffen. Dieser Anspruch kam auch in der Arbeitsweise seines Büros zum Ausdruck. Mit wechselnden Mitarbeitern sollte der Gefahr entgegengewirkt werden, Eigenheiten durch Wiederholungen zum Gesetz werden zu lassen. "Die erstrebenswerte Ordnung unserer Gesellschaft möchte ich nicht in geometrische Klein- und Großraster, sondern eher in ihrer möglichen Vielfalt gespiegelt sehen", sagte Behnisch.

 

Behnisch entwickelte seine Bauten – vor allem die Ausbildungsstätten – mit einem offenen, der Kommunikation dienenden Mittelpunkt, um den die funktionalen Bereiche gruppiert sind und so einen vielgliedrigen Baukörper bilden. So war auch sein Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Bonn als kommunikativer Arbeits-, nicht als Repräsentationsraum konzipiert – geprägt von optischer Transparenz und Öffnung nach außen.

 

"Meine Häuser sind offen für vieles, auch für Veränderungen in sich selbst." Mit diesem architektonischen Programm ging Behnisch auch an den Entwurf eines Büromöbels. Durch Behnischs zahlreiche Schulbauten bestand bereits eine lange Zusammenarbeit mit VS. Günter Behnisch und Hubert Eilers hatten 1986 für die Ausstattung des neuen Werkes der Leybold AG in Alzenau ein Einzel-Schreibtischmöbel mit charakteristischer Freiformfläche konzipiert. Dieser Schreibtisch wurde 1988 auf der Orgatec in Köln ausgezeichnet. Zusammen mit VS wurde das Möbel zu einem umfassenden Tischprogramm ausgebaut, dessen Weiterentwicklung durch Hubert Eilers heute das Büromöbelsystem Serie 901 darstellt.

 

In einem Lebenszyklus von nunmehr fast 20 Jahren, möglich allein durch eine klare, dem schnellen Zeitgeist sich entziehende Gestaltung, haben die Möbel ihre Qualitäten vielfach unter Beweis gestellt. So wurden beispielsweise im Jahr 2001 alle Verwaltungs-Arbeitsplätze des Deutschen Bundestages (im Jakob-Kaiser- wie Paul-Löbe-Haus) mit Tischen des Behnisch-Systems ausgestattet.